Auslandspraktikum-Ratgeber

Au Pair Kanada Erfahrungen, Voraussetzungen und Tipps

Mehrere tausend junge Menschen aus dem DACH-Raum nutzen jedes Jahr Kanada-Aufenthalte in Gastfamilien, auch wenn es kein klassisches Au-Pair-Programm gibt. Wenn du „Au Pair Kanada“ googelst, landest du schnell in einer Grauzone zwischen Working-Holiday-Visum, Nanny-Job und kulturellem Austausch. Für deinen Aufenthalt ist entscheidend, dass du Visum, Arbeitsrecht und deine Rolle in der Gastfamilie von Anfang an realistisch einschätzt.

Au Pair in Kanada verstehen und realistisch einordnen

Die kanadische Regierung führt auf der Plattform Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) nur Working-Holiday- und Caregiver-Programme, aber kein offizielles Au-Pair-Programm wie in den USA. Die kanadische Einwanderungsbehörde IRCC listet kein offizielles Au-Pair-Programm, weshalb Aufenthalte in Gastfamilien meist über Working-Holiday- oder Caregiver-Regelungen laufen. Laut auslandspraktikum.de ist Kanada vor allem für flexible, selbstorganisierte Au Pair-ähnliche Aufenthalte interessant, nicht für starre Standardprogramme.

Was Au Pair Kanada im Unterschied zu USA und Europa bedeutet

Im Unterschied zu klassischen Au-Pair-Ländern wie den USA basiert Au Pair in Kanada rechtlich fast immer auf normalen Arbeitsverträgen beziehungsweise Work Permits statt auf speziellen Au-Pair-Visa. „Au Pair Kanada“ ist daher eher ein Sammelbegriff für verschiedene Modelle von Kinderbetreuung in Gastfamilien. Die wichtigsten Formen sind Working-Holiday-Jobs mit Kinderbetreuung, reguläre Nanny-Stellen und Caregiver-Programme mit klaren Arbeitsverträgen.

Beim klassischen Au Pair in Europa oder den USA gibt es oft feste Regeln zu Stunden, Taschengeld und Aufgaben. In Kanada greift stattdessen das normale Arbeitsrecht der Provinzen. Das bedeutet: Mindestlohn, Arbeitszeiten und Urlaub richten sich nach Gesetzen wie dem Employment Standards Act in British Columbia oder Ontario. Du wohnst zwar häufig bei der Familie, bist aber rechtlich eher Arbeitnehmerin als Austauschgast.

Wer sich über Au Pair weltweit informieren will, findet im Au Pair weltweit Überblick zu Programmen und Alternativen die gängigen Standardmodelle. Daran kannst du gut erkennen, wie stark sich Kanada davon unterscheidet. Viele Programmanbieter und Familien verwenden trotzdem den Begriff „Au Pair“, weil er vertraut klingt und die Kombination aus Kinderbetreuung und Familienanschluss beschreibt.

Typische Aufenthalte dauern in Kanada meist 6 bis 12 Monate. Kürzere Einsätze von 3 Monaten kommen vor, sind aber seltener, weil sich Kinder und Eltern an eine konstante Bezugsperson gewöhnen wollen. Altersmäßig liegt der Fokus ähnlich wie beim Working-Holiday-Programm auf jungen Erwachsenen zwischen 18 und Ende 20, die bereit sind, mehrere Monate am Stück in einer kanadischen Gastfamilie zu leben.

Für wen sich Au Pair in Kanada besonders lohnt

Au Pair in Kanada eignet sich besonders für junge Menschen, die Kinderbetreuung mit intensivem Kulturaustausch verbinden wollen und bereit sind, unter arbeitsrechtlichen Bedingungen zu arbeiten. Wer einmal länger in einer kanadischen Gastfamilie gelebt hat, weiß, wie intensiv du Sprache und Kultur im Alltag aufnimmst. Au Pair Kanada lohnt sich besonders für dich, wenn du gern Verantwortung übernimmst und Kinder magst. Du stehst nicht nur „nebenbei“ im Haushalt, sondern bist zentrale Betreuungsperson, oft über viele Stunden pro Woche.

Spannend ist Kanada vor allem für:

  • Schulabgängerinnen nach dem Abi oder Matura im Gap Year
  • Studierende in Pädagogik, Sozialer Arbeit, Psychologie oder Sprachen
  • Quereinsteiger, die beruflich in Richtung Erziehung, Bildung oder soziale Berufe gehen wollen

Du solltest bereit sein, mit Arbeitsrecht und Verträgen umzugehen. In Kanada erwartet dich eher ein Job mit klaren Pflichten als ein „Taschengeld-Programm“. Wer klare Strukturen mag, profitiert davon. Wer sich eher einen lockeren Kulturaustausch mit viel Freizeit wünscht, fühlt sich in klassischen Au-Pair-Ländern oft wohler.

Mentale Stabilität spielt eine große Rolle. Du arbeitest mit Kindern, lebst weit weg von deinem Netzwerk und bist Teil einer fremden Familie. Konflikte, Heimweh und Missverständnisse gehören dazu. Hilfreich sind daher Vorerfahrung in Kinderbetreuung, ein realistisches Bild von Alltag und Stress und ein Plan B, falls die Gastfamilie nicht passt. Viele erfahrene Au Pairs berichten, dass ein offenes Gespräch mit der Gastfamilie, ein klarer Wochenplan und Kontakte zu anderen IEC- oder Working-Holiday-Teilnehmenden vor Ort entscheidend helfen, schwierige Phasen zu überstehen.

Voraussetzungen Aufgaben und Alltag als Au Pair in Kanada

Der Begriff Au Pair stammt aus dem Französischen und bezeichnet seit dem 19. Jahrhundert junge Menschen, die im Austausch für Kinderbetreuung und leichte Hausarbeit bei einer Gastfamilie wohnen. In Kanada verschmelzen diese traditionellen Erwartungen mit modernen Arbeitsverträgen und Mindestlohnregelungen. Stand 2025 erwarten viele Familien mehr Professionalität und Verlässlichkeit als nur „ein bisschen Babysitten“.

Persönliche und formale Voraussetzungen für Au Pair Kanada

Viele Programme und Gastfamilien verlangen ein Mindestalter von 18 Jahren. Obergrenzen orientieren sich häufig an den IEC-Regeln, also etwa 30 Jahre, teils etwas darunter. Ein Schulabschluss ist meist erwünscht. Einige Agenturen fordern auch abgeschlossene Ausbildung oder begonnenes Studium, vor allem für Vollzeit-Nanny-Stellen.

Sprachlich solltest du mindestens solide Englischkenntnisse auf B1- bis B2-Niveau mitbringen. In frankophonen Regionen wie Teilen von Québec sind zusätzlich oder stattdessen gute Französischkenntnisse gefragt. Du musst dich im Alltag mit Kindern, Eltern, Lehrkräften und Behörden verständigen können.

Typische formale Anforderungen sind:

  • Nachweisbare Kinderbetreuungserfahrung (Babysitten, Jugendgruppen, Praktika)
  • Referenzen von Familien oder Arbeitgebern
  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne relevante Einträge
  • Medizinische Tauglichkeit und Impfstatus
  • Häufig Nichtraucherstatus und sichere Schwimmkenntnisse

Für das Visum brauchst du zusätzlich einen gültigen Reisepass, finanzielle Rücklagen und eine Auslandsversicherung. Viele Familien erwarten, dass du einen Führerschein hast und dich zutraust, in Kanada zu fahren. Wer Berufserfahrung aus Kita, Schule oder Heimen mitbringt, hat bei anspruchsvolleren Nanny-Jobs klare Vorteile. Realistisch einschätzen solltest du auch deine Belastbarkeit: Schichtdienste der Eltern, lange Schultage der Kinder und weite Wege in kanadischen Städten können deinen Alltag deutlich strukturieren.

Typische Aufgaben Arbeitszeiten und Freizeit

Der Alltag in einer kanadischen Gastfamilie besteht aus klar definierten Aufgaben im Bereich Kinderbetreuung und Haushalt. Typisch sind Arbeiten wie Kinder wecken, Frühstück vorbereiten, zur Schule bringen, Hausaufgaben betreuen, Spielzeiten organisieren und zu Aktivitäten begleiten. Hinzu kommen leichte haushaltsnahe Tätigkeiten rund um die Kinder wie Wäsche, Aufräumen und Essensvorbereitung.

Viele Familien planen 25 bis 40 Stunden Betreuung pro Woche ein. Bei Vollzeit-Nanny-Jobs sind 35 bis 44 Wochenstunden üblich, je nach Provinz und Vertrag. Abend- und Wochenenddienste kommen vor, vor allem wenn Eltern Schichtdienst haben oder viel reisen. Im Gegenzug gibt es meist feste freie Tage und Urlaubszeiten nach Arbeitsrecht.

Dein Tagesablauf kann zum Beispiel so aussehen:

  1. Kinder für Schule oder Kita fertig machen
  2. Vormittags leichte Hausarbeit oder Einkäufe
  3. Nachmittags Abholen, Snacks, Hausaufgaben, Spiele
  4. Abends Abendessen vorbereiten, Kinder ins Bett bringen

Freizeit hast du vor allem vormittags, wenn die Kinder in Schule oder Kita sind, sowie an vereinbarten freien Tagen. Diese Zeit eignet sich für Sprachkurse, Sport, Freunde oder Kurztrips. Grenzen sind wichtig: Aufgaben wie komplette Hausreinigung, Gartenarbeit oder Pflege von Angehörigen gehören nicht zur typischen Rolle einer Au Pair-ähnlichen Betreuungskraft.

Wer klare Absprachen zu Aufgaben, Stunden, Bezahlung und Freizeit schriftlich festhält, vermeidet viele Konflikte. Ein detaillierter Arbeitsplan mit Wochenstunden, Pausen und Notfallregelungen schafft Sicherheit für beide Seiten. Viele erfahrene Kanada-Au-Pairs empfehlen, schon vor Abreise einen Muster-Arbeitsvertrag zu besprechen, der sich an den Mindestlohn- und Arbeitszeitvorgaben der jeweiligen Provinz orientiert.

Au Pair in kanadischer Familie betreut Kinder im Garten und sammelt Auslandserfahrung

Visum Bezahlung Rechtliches und Alternativen zu Au Pair Kanada

Das Programm International Experience Canada umfasst das Working-Holiday-Visum, das vielen jungen Reisenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeitlich befristete Arbeit in Kanada ermöglicht. Die allgemeinen Teilnahmebedingungen für International Experience Canada (IEC) sehen je nach bilateraler Vereinbarung Altersgrenzen von 18 bis 29 oder 30 Jahren vor; die Voraussetzungen wurden zuletzt am 17. April 2026 aktualisiert. Für DACH-Reisende ist IEC damit der häufigste Weg in Au Pair-ähnliche Jobs.

Welches Visum du für Au Pair Kanada wirklich brauchst

Für bezahlte Kinderbetreuung in Kanada benötigst du immer ein gültiges Arbeitsrecht, meist in Form eines Working-Holiday-Visums oder eines anderen Work Permits. Ein Touristenvisum reicht dafür nicht aus, weil es keine Erwerbstätigkeit erlaubt. Die Beantragung erfolgt online bei der kanadischen Einwanderungsbehörde IRCC.

Das wichtigste Programm ist International Experience Canada. Es umfasst verschiedene Kategorien, darunter Working Holiday, Young Professionals und International Co-op. Für Au Pair-ähnliche Einsätze nutzen viele junge Menschen den Working-Holiday-Stream, weil er Arbeitgeberwechsel erlaubt und relativ flexibel ist. Für jede teilnehmende Nation gibt es Jahreskontingente und Einladungsrunden.

Für die IEC‑Saison 2026 veröffentlicht IRCC für jedes Partnerland, zum Beispiel Österreich, laufend Zahlen zu Working‑Holiday-Pools und Einladungsrunden. Die Daten basieren unter anderem auf dem Stand 12. Juni 2026. Die Bewerbung läuft typischerweise in diesen Schritten:

  1. IEC-Profil online erstellen und in den passenden Pool eintragen
  2. Auf Einladung zur Antragstellung warten
  3. Nach Einladung vollständigen Visumsantrag einreichen
  4. Gebühren zahlen und Biometrics-Termin wahrnehmen
  5. Auf endgültige Entscheidung und Port of Entry Letter warten

Alternativ kommen Caregiver-Programme oder reguläre Work Permits infrage. Diese setzen meist ein konkretes Jobangebot, teils höhere Qualifikationen und strengere Nachweise voraus. Für klassische Au Pair-ähnliche Situationen sind sie eher selten, für professionelle Nanny- oder Pflegejobs aber relevant. Wer längerfristig in Kanada bleiben oder perspektivisch einwandern möchte, sollte sich zusätzlich über aktuelle Caregiver-Streams und deren Anforderungen informieren.

Bezahlung Kosten Versicherung und Rechtliches nach Provinz

Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in British Columbia beträgt seit 1. Juni 2025 17,85 CAD pro Stunde. Ab 1. Juni 2026 steigt er auf 18,25 CAD pro Stunde, wobei auch spezielle Mindesttagessätze unter anderem für Live‑in‑Home‑Support‑Beschäftigte gelten. Die Employment Standards Regulation von British Columbia definiert unter anderem die Beschäftigtengruppe „sitter“ als im privaten Haushalt angestellte Person zur ausschließlichen Kinderbetreuung und unterwirft sie den Mindestlohn- und Arbeitszeitregelungen der Employment Standards Act/Regulation.

Ähnliche Regelungen gibt es in anderen Provinzen wie Ontario, Québec und Alberta. Der konkrete Mindestlohn variiert je nach Region und wird regelmäßig angepasst. Für dich bedeutet das: Auch wenn Kost und Logis gestellt werden, muss die Bezahlung in einem fairen Verhältnis zum Mindestlohn und deinen Stunden stehen. Viele Familien zahlen einen reduzierten Lohn plus freie Unterkunft und Verpflegung.

Typische Kostenblöcke vor und während des Aufenthalts sind:

  • Visumsgebühren und ggf. Biometrics
  • Flug nach Kanada und zurück
  • Auslands-Krankenversicherung und Haftpflicht
  • Programmgebühren bei Organisationen
  • Öffentlicher Nahverkehr, Freizeit, Reisen und Rücklagen

Konkrete Durchschnittsbudgets für 6, 9 oder 12 Monate Au Pair-ähnlichen Aufenthalt sind in offiziellen Quellen nicht standardisiert veröffentlicht. Du kalkulierst daher am besten mit konservativen Schätzungen und großzügigen Reserven. Ein Notfallpuffer für Jobwechsel, Familienwechsel oder ungeplante Heimreise gehört unbedingt dazu.

Für Versicherungsthemen lohnt sich ein Blick auf Ratgeber wie So versicherst du dich während deines Auslandsaufenthalts. Viele Working-Holiday-Versicherungen decken medizinische Behandlungen, Rücktransport und Haftpflicht ab. Prüfe genau, ob Kinderbetreuung und Tätigkeiten im Haushalt eingeschlossen sind. Zusätzlich solltest du klären, ob deine Gastfamilie dich bei der Anmeldung zur Sozialversicherung unterstützt und ob Beiträge zu Employment Insurance oder Canada Pension Plan anfallen.

Organisation oder privat sowie Alternativen zu Au Pair Kanada

Die Wahl zwischen Organisation, privater Suche und Alternativen entscheidet, wie viel Unterstützung du vor Ort bekommst und wie flexibel du bist. Wer einmal über eine gute Organisation nach Kanada gegangen ist, schätzt die strukturierte Vorbereitung und Unterstützung bei Problemen. Organisationen vermitteln Gastfamilien, helfen bei Verträgen und bieten oft Notfallkontakte. Dafür zahlst du Programmgebühren und bist weniger frei bei Orts- und Jobwahl. Privatvermittlung über Plattformen oder Netzwerke ist flexibler und günstiger, erfordert aber mehr Eigenrecherche und Risikoabwägung.

Ein Vergleich hilft bei der Entscheidung:

Weg Vorteile Nachteile
Organisation Vorbereitung, geprüfte Familien, Ansprechpartner Gebühren, weniger Flexibilität
Privat Geringe Kosten, freie Wahl von Ort und Familie Mehr Risiko, mehr Eigenverantwortung
Nanny-Agentur Professionelle Jobs, klarer Lohn Hohe Anforderungen, teils längere Bindung

Alternativen zu Au Pair Kanada sind vielfältig. Wer eher reisen und verschiedenste Jobs ausprobieren will, fährt mit Work and Travel besser. Hier kombinierst du Working-Holiday-Visum mit wechselnden Jobs in Gastronomie, Tourismus oder Farmarbeit. Einen Einstieg dazu bietet der Ratgeber Arbeiten im Ausland und bezahlte Jobs weltweit finden.

Wenn du Berufserfahrung sammeln möchtest, ist ein Auslandspraktikum in Kanada als Alternative zu Au Pair interessant. Praktika in Bildungseinrichtungen, NGOs oder Unternehmen bringen dir fachliche Skills und Referenzen. Freiwilligenarbeit in sozialen Projekten oder Camps ermöglicht Engagement ohne klassischen Arbeitsvertrag, ist aber oft unbezahlt und erfordert eigene Finanzierung.

Wichtig ist, dass du dein Ziel klar definierst. Wer vor allem Kinderbetreuungserfahrung und Familienanschluss sucht, bleibt bei Au Pair-ähnlichen Modellen oder Nanny-Jobs. Wer Karriereorientierung oder fachliche Praxis im Blick hat, wählt eher Praktikum, Work and Travel oder Freiwilligenarbeit. So triffst du eine fundierte Entscheidung, ob Au Pair Kanada, ein anderes Au-Pair-Land oder eine ganz andere Auslandsoption besser zu deinem Profil passt.

Häufige Fragen

Wie werde ich Au Pair in Kanada?

Au Pair in Kanada wirst du in der Praxis meist über ein Working-Holiday-Visum oder als Nanny mit regulärem Arbeitsvertrag. Zuerst sammelst du Kinderbetreuungserfahrung und bereitest Referenzen vor. Dann suchst du eine Gastfamilie oder Organisation, sicherst dir das passende Visum und regelst Versicherung sowie Flug.

Welche Voraussetzungen gibt es für Au Pair in Kanada?

Für Au Pair-ähnliche Programme in Kanada verlangen die meisten Anbieter ein Mindestalter von 18 Jahren, gute Englisch- oder Französischkenntnisse und nachweisbare Kinderbetreuungserfahrung. Oft werden auch ein polizeiliches Führungszeugnis, medizinische Tauglichkeit und Nichtraucherstatus gefordert. Einige Programme bevorzugen einen Schul- oder Ausbildungsabschluss.

Wie viel verdient man als Au Pair in Kanada?

Au Pair-ähnliche Betreuungskräfte in Kanada erhalten meist eine Kombination aus freier Unterkunft, Verpflegung und Lohn orientiert am Mindestlohn der Provinz. Je nach Region und Stundenumfang bleibt nach Abzug von Kost und Logis ein monatlich frei verfügbares Taschengeld. Konkrete Beträge hängen von Vertrag, Provinz und Erfahrung ab.

Braucht man ein Visum als Au Pair in Kanada?

Für bezahlte Kinderbetreuung in Kanada benötigst du immer ein gültiges Arbeitsrecht, meist in Form eines Working-Holiday-Visums oder eines anderen Work Permits. Ein reines Touristenvisum erlaubt keine bezahlte Tätigkeit in einer Gastfamilie. Die Beantragung erfolgt online über die kanadische Einwanderungsbehörde IRCC und sollte frühzeitig gestartet werden.

Wie lange kann man als Au Pair in Kanada bleiben?

Die Aufenthaltsdauer als Au Pair-ähnliche Betreuungskraft in Kanada richtet sich nach deinem jeweiligen Visum. Working-Holiday-Genehmigungen sind in der Regel für mehrere Monate bis zu einem Jahr gültig. Viele Gastfamilien planen mit 6 bis 12 Monaten, weil sich Kinder so besser an eine konstante Bezugsperson gewöhnen können.

Gibt es ein offizielles Au-Pair-Programm in Kanada?

Kanada bietet kein offizielles Au-Pair-Programm nach europäischem Vorbild oder wie in den USA. Stattdessen nutzen viele junge Menschen das Programm International Experience Canada mit Working-Holiday-Visum, um in Gastfamilien zu arbeiten. Alternativ kommen Nanny-Stellen mit regulären Arbeitsverträgen oder Caregiver-Regelungen infrage.

Was ist der Unterschied zwischen Au Pair und Nanny in Kanada?

Eine Nanny in Kanada ist in der Regel eine regulär angestellte Betreuungskraft mit Arbeitsvertrag, Mindestlohnanspruch und klar geregelten Arbeitszeiten. Ein Au Pair-ähnlicher Aufenthalt basiert dagegen stärker auf kulturellem Austausch mit Kost und Logis in der Familie. In Kanada verschwimmen diese Rollen oft, da es kein offizielles Au-Pair-Programm gibt.

Ist Au Pair in Kanada auch mit Working-Holiday-Visum möglich?

Au Pair-ähnliche Einsätze in Kanada sind häufig über ein Working-Holiday-Visum im Rahmen von International Experience Canada möglich. Dieses Visum erlaubt zeitlich befristete, bezahlte Arbeit und ist daher für Kinderbetreuung in Gastfamilien geeignet. Wichtig ist, dass dein Jobangebot zu den Visumsbedingungen passt und arbeitsrechtliche Vorgaben eingehalten werden.

Wie werde ich Au Pair in Kanada?

Au Pair in Kanada wirst du in der Praxis meist über ein Working-Holiday-Visum oder als Nanny mit regulärem Arbeitsvertrag. Zuerst sammelst du Kinderbetreuungserfahrung und bereitest Referenzen vor. Dann suchst du eine Gastfamilie oder Organisation, sicherst dir das passende Visum und regelst Versicherung sowie Flug.

Welche Voraussetzungen gibt es für Au Pair in Kanada?

Für Au Pair-ähnliche Programme in Kanada verlangen die meisten Anbieter ein Mindestalter von 18 Jahren, gute Englisch- oder Französischkenntnisse und nachweisbare Kinderbetreuungserfahrung. Oft werden auch ein polizeiliches Führungszeugnis, medizinische Tauglichkeit und Nichtraucherstatus gefordert. Einige Programme bevorzugen einen Schul- oder Ausbildungsabschluss.

Wie viel verdient man als Au Pair in Kanada?

Au Pair-ähnliche Betreuungskräfte in Kanada erhalten meist eine Kombination aus freier Unterkunft, Verpflegung und Lohn orientiert am Mindestlohn der Provinz. Je nach Region und Stundenumfang bleibt nach Abzug von Kost und Logis ein monatlich frei verfügbares Taschengeld. Konkrete Beträge hängen von Vertrag, Provinz und Erfahrung ab.

Braucht man ein Visum als Au Pair in Kanada?

Für bezahlte Kinderbetreuung in Kanada benötigst du immer ein gültiges Arbeitsrecht, meist in Form eines Working-Holiday-Visums oder eines anderen Work Permits. Ein reines Touristenvisum erlaubt keine bezahlte Tätigkeit in einer Gastfamilie. Die Beantragung erfolgt online über die kanadische Einwanderungsbehörde IRCC und sollte frühzeitig gestartet werden.

Wie lange kann man als Au Pair in Kanada bleiben?

Die Aufenthaltsdauer als Au Pair-ähnliche Betreuungskraft in Kanada richtet sich nach deinem jeweiligen Visum. Working-Holiday-Genehmigungen sind in der Regel für mehrere Monate bis zu einem Jahr gültig. Viele Gastfamilien planen mit 6 bis 12 Monaten, weil sich Kinder so besser an eine konstante Bezugsperson gewöhnen können.

Gibt es ein offizielles Au-Pair-Programm in Kanada?

Kanada bietet kein offizielles Au-Pair-Programm nach europäischem Vorbild oder wie in den USA. Stattdessen nutzen viele junge Menschen das Programm International Experience Canada mit Working-Holiday-Visum, um in Gastfamilien zu arbeiten. Alternativ kommen Nanny-Stellen mit regulären Arbeitsverträgen oder Caregiver-Regelungen infrage.

Was ist der Unterschied zwischen Au Pair und Nanny in Kanada?

Eine Nanny in Kanada ist in der Regel eine regulär angestellte Betreuungskraft mit Arbeitsvertrag, Mindestlohnanspruch und klar geregelten Arbeitszeiten. Ein Au Pair-ähnlicher Aufenthalt basiert dagegen stärker auf kulturellem Austausch mit Kost und Logis in der Familie. In Kanada verschwimmen diese Rollen oft, da es kein offizielles Au-Pair-Programm gibt.

Ist Au Pair in Kanada auch mit Working-Holiday-Visum möglich?

Au Pair-ähnliche Einsätze in Kanada sind häufig über ein Working-Holiday-Visum im Rahmen von International Experience Canada möglich. Dieses Visum erlaubt zeitlich befristete, bezahlte Arbeit und ist daher für Kinderbetreuung in Gastfamilien geeignet. Wichtig ist, dass dein Jobangebot zu den Visumsbedingungen passt und arbeitsrechtliche Vorgaben eingehalten werden.