Spanisch ist die dominierende Sprache in Chile und prägt Alltag, Schule, Medien und Arbeitswelt. Wenn du ein Auslandspraktikum, Work and Travel oder eine längere Reise planst, hilft dir ein klarer Überblick über die Chile Sprache, chilenisches Spanisch und die wichtigsten Ausdrücke, um dich im Land sicher zu bewegen.
Welche Sprache man in Chile spricht
Die Verfassung der Republik Chile führt Spanisch beziehungsweise Castellano als alleinige Amtssprache des Staates und der Behörden. Spanisch ist damit die Sprache, die du in Schulen, Universitäten, Medien und bei allen offiziellen Vorgängen erlebst. Für deinen Alltag in Chile ist Spanisch deshalb die klare Nummer eins und die wichtigste Grundlage für Reisen, Work & Travel oder ein Auslandspraktikum.
Amtssprache Spanisch in Chile
Spanisch beziehungsweise Castellano ist die einzige offizielle Amtssprache der Republik Chile und prägt Behörden, Bildungssystem und Medien. In Chile sagen viele Menschen nicht „español“, sondern „castellano“. Gemeint ist aber dieselbe Sprache, die auch von der Real Academia Española als Standardsprache des spanischsprachigen Raums beschrieben wird.
In der Linguistik spricht man oft vom chilenischen Spanisch oder castellano chileno. Dieser Begriff bezeichnet keine eigene Sprache. Es ist eine regionale Variante des Spanischen mit eigener Aussprache und eigenem Wortschatz, die in der hispanistischen Forschung als eigenständige Varietät eingeordnet wird.
In allen größeren Städten, von Arica bis Punta Arenas, wirst du im Alltag praktisch überall Spanisch hören. Dokumente, Formulare, Verträge und Uni-Unterlagen sind auf Spanisch verfasst. Wer in Chile studieren, arbeiten oder ein Praktikum machen will, braucht deshalb funktionale Spanischkenntnisse – idealerweise auf einem GER-Niveau, das mindestens im Bereich B1 liegt.
Weitere Sprachen in Chile
Das chilenische Bildungsministerium beziffert auf Basis des Censo 2017 die Zahl der Personen, die sich einem indigenen Volk zuordnen, auf 2.185.729, was 12,8 % der Bevölkerung entspricht. Davon ordnen sich 79,8 % dem Volk der Mapuche, 7,2 % den Aymara, 1,6 % den Quechua und 0,4 % den Rapa Nui zu. Diese Volksgruppen sind eng mit bestimmten Sprachen und Regionen verbunden und prägen die sprachliche Vielfalt der Chile Sprache.
- Mapudungun wird vor allem von Mapuche in der Región de La Araucanía und angrenzenden Gebieten gesprochen.
- Aymara und Quechua findest du vor allem im Norden, etwa in Arica y Parinacota, Tarapacá und Antofagasta.
- Rapa Nui ist die polynesische Sprache der Bewohner der Osterinsel, die politisch zur Región de Valparaíso gehört.
Laut chilenischer Regierungsprogramme zur interkulturellen Bildung gibt es in einigen Gemeinden zweisprachige Schilder oder Schulen mit zweisprachigen Programmen (Spanisch plus indigene Sprache). Im landesweiten Alltag dominieren aber klar Spanisch und in touristischen Kontexten etwas Englisch. Dazu kommen kleinere Gemeinschaften mit Deutsch, Kroatisch oder Englisch, vor allem durch historische Einwanderung im Süden.
Welche Sprache für Reise oder Praktikum wichtig ist
Für Reisen, Studium, Work and Travel oder Praktikum in Chile ist Spanisch eindeutig die wichtigste Sprache. Mit Spanisch organisierst du Wohnungssuche, Behördenwege, Arztbesuche und die Kommunikation im Team – ohne Spanischkenntnisse bist du in vielen Alltagssituationen stark eingeschränkt.
Englisch ist ein Bonus, aber kein Ersatz. Der EF English Proficiency Index 2023 weist Chile mit einem EF EPI-Score von 512 als Land mit „moderaten“ Englischkenntnissen aus. Ergänzend dazu zeigt der Index, dass Chile im lateinamerikanischen Vergleich im Mittelfeld liegt und vor allem in Großstädten wie Santiago besser abschneidet als in ländlichen Regionen. Das bedeutet: In Hostels, bei jüngeren Leuten in Santiago und in touristischen Regionen hilft dir Englisch. In Behörden, kleineren Betrieben oder im Praktikum wird aber Spanisch erwartet.
Indigene Sprachen werden für dich nur relevant, wenn du sehr spezifische Freiwilligenprojekte in indigenen Gemeinden planst. Selbst dort läuft die Basis-Kommunikation meist auf Spanisch. Ein paar Begrüßungswörter in Mapudungun oder Aymara zeigen jedoch Respekt und öffnen Türen, wenn du etwa in Community-Projekten oder ländlichen Schulen mitarbeitest.
Besonderheiten des chilenischen Spanisch verstehen
Der Ausdruck castellano chileno wird in der hispanistischen Linguistik als eigenständige Varietät des Spanischen beschrieben, die sich vor allem in Aussprache und Wortschatz von anderen Dialekten unterscheidet. Für dich heißt das: Schulspanisch hilft, aber du wirst neue Laute, Wörter und Redewendungen kennenlernen, die speziell für die Chile Sprache typisch sind.
Aussprache und Sprechtempo in Chile
Das sogenannte castellano chileno unterscheidet sich vor allem durch schnelles Sprechtempo, abgeschwächte Endkonsonanten und zahlreiche Chilenismen von anderen Spanisch-Varietäten. Viele Lernende haben am Anfang das Gefühl, dass Chileninnen und Chilenen „verschluckt“ sprechen und Sätze ineinanderfließen.
Drei typische Merkmale, die auch in linguistischen Beschreibungen des chilenischen Spanisch genannt werden:
- s am Wortende wird abgeschwächt
Aus „más o menos“ wird im Alltag „má o meno“.
Aus „gracias“ hörst du oft „gracia“. - ch und ll / y klingen anders als im Schulspanisch
In vielen Regionen wird „ll“ und „y“ gleich ausgesprochen (yeísmo).
„Yo llamo“ klingt eher wie „sho yamo“ oder „jo yamo“. - Endungen verschwimmen
„Para“ wird oft zu „pa“.
„Pues“ wird zu „pu“ oder fällt ganz weg.
Dazu kommt ein deutlich höheres Sprechtempo als in vielen Spanischkursen. Serien, YouTube-Kanäle oder Podcasts aus Chile sind eine gute Vorbereitung, um dein Ohr an Rhythmus und Klang zu gewöhnen. Viele Universitäten, etwa die Universidad de Chile, stellen Hörmaterial oder Online-Ressourcen bereit, die dir einen authentischen Eindruck vom chilenischen Akzent geben.
Typische Chilenismen und Redewendungen
Wer einmal drei Monate in Chile gelebt hat, weiß, dass du mit „Lehrbuch-Spanisch“ zwar verstanden wirst, aber viele Antworten im Slang zunächst wie eine andere Sprache wirken. Chilenismen sind Wörter und Partikeln, die stark den Alltag prägen und die Chile Sprache im Vergleich zu anderen Ländern unverwechselbar machen.
Einige der wichtigsten:
- po – kleine Verstärkung nach einem Satz.
„Sí, po“ ≈ „Ja, klar.“
„Obvio, po“ ≈ „Na logisch.“ - cachai – „verstehst du?“ oder „weißt du?“ am Satzende.
„Llegamos tipo ocho, cachai.“ ≈ „Wir kommen so gegen acht, weißt du?“ - weón / hueón – extrem häufiges Wort.
Kann „Typ“, „Kumpel“ oder Schimpfwort sein.
„Oye, weón“ unter Freunden ≈ „Hey, Alter“.
In falschem Tonfall kann es sehr beleidigend wirken. - bacán – „cool“, „super“.
„La fiesta estuvo bacán.“ ≈ „Die Party war mega.“ - lucas – informelles Wort für Geldscheine / Pesos.
„Son 5 lucas.“ ≈ „Das sind 5000 Pesos.“ - pololo / polola – Freund / Freundin (Beziehung).
„Ella es mi polola.“ ≈ „Sie ist meine Freundin.“
Kurzer Beispieldialog in einer WG:
– Oye, weón, la fiesta estuvo bacán, ¿cachai?
– Sí, po, pero gasté muchas lucas.
Übersetzung in neutrales Spanisch:
– Oye, la fiesta estuvo muy buena, ¿entiendes?
– Sí, pero gasté mucho dinero.
Du musst diese Wörter nicht sofort aktiv benutzen. Es reicht, sie zu verstehen. Mit der Zeit übernimmst du einige Ausdrücke automatisch, vor allem wenn du mit chilenischen Mitbewohnern lebst oder im Praktikum viel mit gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen zu tun hast.
Formelle und informelle Sprache im Alltag
Sprachkenntnisse allein reichen nicht. Du brauchst auch ein Gefühl dafür, wann duzen, wann siezen und wann Slang okay ist, damit du im Arbeitsalltag in Chile professionell wirkst und gleichzeitig sympathisch rüberkommst.
Im formellen Kontext nutzt du usted und vermeidest Chilenismen:
- Bewerbungsgespräch:
„Buenos días, mucho gusto. ¿Cómo está usted?“ - E-Mail an die Uni:
„Estimado señor / Estimada señora…“
Im informellen Kontext mit Gleichaltrigen ist tú Standard. Viele Chileninnen und Chilenen verwenden zusätzlich eine regionale voseo-Form („¿Cómo vai?“ statt „¿Cómo estás?“). Du kannst selbst bei „tú“ bleiben und erst später mit „vos“-Formen experimentieren, wenn du dich sicher fühlst.
Beispiele:
- Büro oder Praktikum:
Kolleginnen und Kollegen duzen sich oft, bleiben aber höflich.
„¿Me puedes ayudar con este informe?“ - Straße oder WG:
„Oye, ¿vai al carrete hoy?“ („Gehst du heute zur Party?“)
Regel für den Start:
Nutze in allen offiziellen Situationen usted und neutrales Spanisch. Warte ab, ob dein Gegenüber dir das Du anbietet oder selbst auf „tú“ wechselt. Slang wie „weón“ lässt du im Praktikum oder an der Uni weg, bis du die Dynamik im Team wirklich kennst und sicher einschätzen kannst, was angemessen ist.
Chile Sprache im Alltag von Reisen bis Auslandspraktikum
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) wird von vielen Sprachschulen in Santiago de Chile als Grundlage zur Einstufung internationaler Lernender verwendet. Das hilft dir, dein Spanischniveau realistisch einzuschätzen und gezielt für Urlaub, Work and Travel oder Praktikum zu planen, bevor du dein Auslandspraktikum in Chile planen kannst.
Spanischniveau für Urlaub, Work and Travel und Praktikum
Die Universidad de Chile verlangt in ihrem offiziellen Factsheet für Austauschstudierende explizit ein Spanischniveau von mindestens B1 nach GER für die Teilnahme am Mobilitätsprogramm. Das zeigt, welches Niveau du für akademische oder berufliche Kontexte in Chile mindestens anpeilen solltest, wenn du nicht nur reisen, sondern auch studieren oder arbeiten willst.
Orientierung nach GER-Niveaus:
- Urlaub / Backpacking
Ab A2 kannst du Tickets kaufen, Essen bestellen und einfache Fragen stellen.
Mit B1 wird es deutlich entspannter, weil du auch Probleme erklären und Smalltalk führen kannst. - Work and Travel / einfache Jobs
Ziel: stabiles B1.
Du brauchst Alltagssprache, um dich im Team zu verständigen, Anweisungen zu verstehen und mit Kundschaft zu reden.
Je ländlicher die Region, desto weniger Englisch wird gesprochen. - Auslandspraktikum / Uni-Alltag
Ziel: B1+ bis B2.
Du liest E-Mails, Berichte oder akademische Texte.
Du nimmst an Meetings teil und musst dich präzise ausdrücken.
Laut auslandspraktikum.de ist ein solides B1-Niveau die sinnvolle Mindestbasis für ein Auslandspraktikum in Chile, während B2 den Einstieg in fachliche Gespräche deutlich erleichtert. Stand 2025 nutzen viele Programme GER-Angaben, um Anforderungen zu formulieren, auch wenn kein offizielles Zertifikat verlangt wird. In Programmbeschreibungen für Freiwilligendienste in Chile tauchen häufig Formulierungen wie „Spanischkenntnisse auf B1-Niveau oder vergleichbar“ auf, oft kombiniert mit der Möglichkeit, vorab einen vorbereitenden Sprachkurs zu besuchen.
Unterschied Büro oder Uni und Straßenspanisch
Du hast gerade deinen Bachelor in der Tasche und startest dein Praktikum in Santiago. Im Büro klingt alles erstaunlich „sauber“. Draußen in der Metro verstehst du plötzlich kaum noch etwas. Dieser Bruch ist normal und gehört zur Realität der Chile Sprache im Alltag.
Formelles Spanisch (Büro / Uni):
- Klare Aussprache, weniger Slang
- Vollständige Verbformen: „para“, „más“, „pues“
- Höflichkeitsformen: „por favor“, „disculpe“, „muchas gracias“
Beispieldialog im Büro:
– Buenos días, ¿me puede enviar el informe antes de las tres?
– Claro, se lo envío por correo electrónico.
Übersetzung:
– „Guten Morgen, können Sie mir den Bericht vor drei schicken?“
– „Klar, ich schicke ihn Ihnen per E-Mail.“
Straßenspanisch / WG-Spanisch:
- Schnell, verkürzt, viele Chilenismen
- Wörter fallen weg oder werden abgeschwächt
- Umgangston ist lockerer
Beispieldialog in der WG:
– Oye, ¿vai al súper? Trae pan, po.
– Ya, bacán. ¿Querí algo más, cachai?
Neutrales Spanisch:
– Oye, ¿vas al supermercado? Trae pan, por favor.
– Vale, genial. ¿Quieres algo más, entiendes?
Diese Gegenüberstellung hilft dir, beide Register zu erkennen. Lernstrategie:
Schau dir Nachrichten oder Uni-Videos für formelles Spanisch an. Nutze Vlogs, Serien oder TikTok aus Chile für Straßenspanisch. So trainierst du gezielt das Spanisch, das du im Praktikum brauchst, und das Spanisch, das du in WG-Küchen, Bars und im Bus hörst.

Wie gut kommt man in Chile mit Englisch zurecht
Der EF English Proficiency Index 2023 zeigt für Chile ein moderates Englisch-Niveau, wobei die Altersgruppe 18–20 Jahre am besten abschneidet und die Gruppe 41+ am schwächsten. Die Region Santiago liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Für dich heißt das: Jüngere Menschen in Großstädten sprechen eher Englisch als ältere in ländlichen Gegenden, und in touristischen Hotspots ist Englisch deutlich präsenter als im restlichen Land.
Konkrete Einschätzung:
- Gut mit Englisch zurecht kommst du
in Hostels, bei Touranbietern, in vielen Cafés und Bars in Santiago, Valparaíso oder Touristengebieten.
Dort gibt es oft zweisprachige Menüs und Personal mit Basisenglisch. - Weniger mit Englisch anfangen können viele
in kleinen Geschäften, auf lokalen Märkten, in Behörden und in Krankenhäusern außerhalb der Touristen-Hotspots.
In Praktika oder Freiwilligendiensten wird Spanisch als Arbeitssprache erwartet.
Englisch hilft dir als Sicherheitsnetz, falls du ein Wort nicht kennst oder in einer Notsituation bist. Für einen längeren Aufenthalt oder ein Auslandspraktikum solltest du trotzdem vorab gezielt Spanisch lernen und es nicht auf „zur Not Englisch“ ankommen lassen. Wenn du dein Praktikum in Südamerika vorbereiten möchtest, lohnt es sich, Englisch als Zusatzskill zu sehen – nicht als Ersatz für Spanisch.
Lernplan, um sprachfit für Chile zu werden
Wer ein Auslandspraktikum macht, erlebt jeden Tag neue Situationen, in denen Sprache plötzlich sehr konkret wird: der Anruf vom Chef, die WG-Besichtigung, der Arzttermin. Ein klarer Lernplan vor der Abreise nimmt Druck raus und macht die Chile Sprache Schritt für Schritt vertrauter.
Hier ein 6- bis 8-Wochen-Plan als Orientierung, ausgehend von A2 Richtung B1:
Woche 1–2: Basis festigen
- Täglich 20–30 Minuten Grammatik- und Vokabelarbeit (z.B. App + Lehrbuch).
- Fokus-Themen: Präsens, Vergangenheit (pretérito perfecto / indefinido), wichtige Verben wie „ir“, „tener“, „hacer“.
- Vokabelschwerpunkt: Begrüßung, Zahlen, Essen, Wegbeschreibungen.
Woche 3–4: Chile-Fokus einbauen
- Täglich 15 Minuten Hörverstehen mit chilenischen YouTube-Kanälen oder Podcasts.
- Liste mit 20–30 Chilenismen anlegen (po, cachai, bacán, luca, carrete, pololo/a).
- Erste Tandemgespräche mit Muttersprachlern, z.B. über Sprach-Tausch-Plattformen.
Woche 5–6: Alltag und Praktikum simulieren
- Rollenspiele: WG-Suche, Smalltalk im Büro, Arzttermin.
- Schreibtraining: E-Mails an eine fiktive Betreuerin, kurze Berichte auf Spanisch.
- Vokabelschwerpunkt: Beruf, Studium, dein Fachgebiet.
Woche 7–8: Feinschliff und Immersion
- Täglich 10–15 Minuten Serien oder Vlogs aus Chile mit spanischen Untertiteln.
- Sprachnachrichten auf Spanisch an Freunde oder Tandempartner schicken.
- Checkliste erstellen: wichtige Phrasen für Ankunft, Behörden, Notfall.
Wenn du gezielt ein Praktikum planst, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf einen strukturierten Ablauf wie im Guide Auslandspraktikum planen Schritt für Schritt. So verknüpfst du Sprachniveau, Bewerbungsfristen und Vorbereitung sinnvoll und kannst deine Lernziele realistisch an die Anforderungen deines Wunschprogramms in Chile anpassen.
Häufige Fragen
Die folgenden Fragen und Antworten fassen die wichtigsten Punkte zur Sprache in Chile kompakt zusammen und helfen dir, konkrete Zweifel schnell zu klären, egal ob du eine Reise, Work & Travel oder ein Auslandspraktikum planst.
Welche Sprache spricht man in Chile?
In Chile spricht die große Mehrheit der Menschen Spanisch, das dort meist Castellano genannt wird. Es handelt sich um eine eigene Varietät, das chilenische Spanisch, mit spezieller Aussprache und vielen lokalen Ausdrücken. Daneben existieren indigene Sprachen wie Mapudungun oder Aymara, die regional begrenzt eine Rolle spielen.
Ist Spanisch in Chile Amtssprache?
Spanisch beziehungsweise Castellano ist die offizielle Amtssprache der Republik Chile. Behörden, Schulen, Universitäten und Medien nutzen Spanisch als Standardsprache. Indigene Sprachen haben in einigen Regionen kulturelle Anerkennung, sind aber rechtlich nicht in gleichem Umfang Amtssprachen.
Ist chilenisches Spanisch schwer zu verstehen?
Chilenisches Spanisch gilt wegen schnellen Sprechtempos, verschluckter Laute und vielen Slangwörtern als eher schwer verständlich. Wer allerdings schon Grundkenntnisse in Standardspanisch hat, kann sich meist nach einigen Wochen gut eingewöhnen. Hilfreich sind Serien aus Chile, spanische Untertitel und der direkte Austausch mit Muttersprachlern.
Welche Sprachen werden in Chile gesprochen?
In Chile wird vor allem Spanisch als Mutter- und Verkehrssprache gesprochen. Außerdem existieren mehrere indigene Sprachen, darunter Mapudungun der Mapuche, Aymara im Norden, Rapa Nui auf der Osterinsel und Quechua in einigen Andenregionen. Zuwanderung hat zudem kleinere Gemeinschaften mit Deutsch, Kroatisch oder Englisch hervorgebracht.
Wie begrüßt man sich in Chile auf Spanisch?
Die häufigste Begrüßung in Chile ist „Hola“ kombiniert mit „¿Cómo estás?“ im informellen und „¿Cómo está?“ im formellen Kontext. Unter Freunden sind auch „Hola, ¿qué tal?“ oder einfach „¿Cómo vai?“ verbreitet. In sehr lockeren Situationen genügt ein kurzes „Buenas“, während im Büro höflichere Formeln üblich sind.
Was sind typische chilenische Ausdrücke?
Typische chilenische Ausdrücke sind etwa „po“ als Verstärkung nach Sätzen („Sí, po“), „cachai“ im Sinne von „verstehst du?“ und „weón“, das je nach Tonlage freundschaftlich oder beleidigend sein kann. Außerdem hörst du häufig „bacán“ für „cool“ und „lucas“ für Geldscheine. Diese Chilenismen prägen den informellen Alltagssprachgebrauch stark.
Kommt man in Chile mit Englisch zurecht?
Mit Englisch kommst du in Chile vor allem in Touristenzentren, Hostels und bei einigen jüngeren Stadtbewohnern zurecht. Im Alltag, in Behörden, kleineren Geschäften oder bei einem Praktikum wird jedoch meist Spanisch erwartet. Für ein längeres Auslandspraktikum oder Work & Travel solltest du daher mindestens ein solides Basis-Spanischniveau mitbringen.
Welche Sprache sollte man für eine Reise nach Chile lernen?
Für eine Reise nach Chile solltest du in erster Linie Spanisch lernen, da es die Amtssprache und wichtigste Alltagssprache ist. Schon einfache Kenntnisse eröffnen dir deutlich mehr Kontakt zu Locals und erleichtern Behördengänge oder Arztbesuche. Englisch ist eine sinnvolle Ergänzung, ersetzt Spanisch im täglichen Leben aber nicht.
Welche Sprache spricht man in Chile?
In Chile spricht die große Mehrheit der Menschen Spanisch, das dort meist Castellano genannt wird. Es handelt sich um eine eigene Varietät, das chilenische Spanisch, mit spezieller Aussprache und vielen lokalen Ausdrücken. Daneben existieren indigene Sprachen wie Mapudungun oder Aymara, die regional begrenzt eine Rolle spielen.
Ist Spanisch in Chile Amtssprache?
Spanisch beziehungsweise Castellano ist die offizielle Amtssprache der Republik Chile. Behörden, Schulen, Universitäten und Medien nutzen Spanisch als Standardsprache. Indigene Sprachen haben in einigen Regionen kulturelle Anerkennung, sind aber rechtlich nicht in gleichem Umfang Amtssprachen.
Ist chilenisches Spanisch schwer zu verstehen?
Chilenisches Spanisch gilt wegen schnellen Sprechtempos, verschluckter Laute und vielen Slangwörtern als eher schwer verständlich. Wer allerdings schon Grundkenntnisse in Standardspanisch hat, kann sich meist nach einigen Wochen gut eingewöhnen. Hilfreich sind Serien aus Chile, spanische Untertitel und der direkte Austausch mit Muttersprachlern.
Welche Sprachen werden in Chile gesprochen?
In Chile wird vor allem Spanisch als Mutter und Verkehrssprache gesprochen. Außerdem existieren mehrere indigene Sprachen, darunter Mapudungun der Mapuche, Aymara im Norden, Rapa Nui auf der Osterinsel und Quechua in einigen Andenregionen. Zuwanderung hat zudem kleinere Gemeinschaften mit Deutsch, Kroatisch oder Englisch hervorgebracht.
Wie begrüßt man sich in Chile auf Spanisch?
Die häufigste Begrüßung in Chile ist Hola kombiniert mit ¿Cómo estás? im informellen und ¿Cómo está? im formellen Kontext. Unter Freunden sind auch Hola, ¿qué tal? oder einfach ¿Cómo vai? verbreitet. In sehr lockeren Situationen genügt ein kurzes Buenas, während im Büro höflichere Formeln üblich sind.
Was sind typische chilenische Ausdrücke?
Typische chilenische Ausdrücke sind etwa po als Verstärkung nach Sätzen, zum Beispiel Sí, po, cachai im Sinne von verstehst du? und weón, das je nach Tonlage freundschaftlich oder beleidigend sein kann. Außerdem hörst du häufig bacán für cool und lucas für Geldscheine. Diese Chilenismen prägen den informellen Alltagssprachgebrauch stark.
Kommt man in Chile mit Englisch zurecht?
Mit Englisch kommst du in Chile vor allem in Touristenzentren, Hostels und bei einigen jüngeren Stadtbewohnern zurecht. Im Alltag, in Behörden, kleineren Geschäften oder bei einem Praktikum wird jedoch meist Spanisch erwartet. Für ein längeres Auslandspraktikum oder Work and Travel solltest du daher mindestens ein solides Basis Spanischniveau mitbringen.
Welche Sprache sollte man für eine Reise nach Chile lernen?
Für eine Reise nach Chile solltest du in erster Linie Spanisch lernen, da es die Amtssprache und wichtigste Alltagssprache ist. Schon einfache Kenntnisse eröffnen dir deutlich mehr Kontakt zu Locals und erleichtern Behördengänge oder Arztbesuche. Englisch ist eine sinnvolle Ergänzung, ersetzt Spanisch im täglichen Leben aber nicht.