Mehrere tausend Au Pairs leben jedes Jahr in Deutschland und im Ausland, oft weit weg von ihrem gewohnten Sozialsystem. Eine passende Au Pair Versicherung entscheidet dann im Ernstfall darüber, ob eine Behandlung bezahlt wird oder du auf hohen Kosten sitzenbleibst. Dieser Guide zeigt dir systematisch, welche Absicherung du wirklich brauchst, wie du länderspezifische Vorgaben erfüllst und worauf Gastfamilien achten sollten.
Au Pair Versicherung im Überblick
Der Begriff Au Pair bezeichnet laut Bundesagentur für Arbeit ein zeitlich befristetes Zusammenleben junger Menschen mit einer Gastfamilie, bei dem der Abschluss einer passenden Versicherung vertraglich geregelt werden sollte. Eine Au Pair Versicherung ist dabei kein einzelner Vertrag. Sie ist ein Paket aus Kranken-, Haftpflicht- und oft auch Unfallversicherung, das auf deinen Einsatz im Haushalt und mit Kindern zugeschnitten ist.
Die Bundesagentur für Arbeit, die zentrale Arbeitsverwaltungsbehörde in Deutschland, weist in ihren Au-Pair-Merkblättern ausdrücklich auf die Notwendigkeit von Kranken- und Haftpflichtschutz hin. Fehlt dieser Schutz, lehnen viele Vermittlungsagenturen eine Platzierung ab. Auch Konsulate brechen Visumverfahren ab, wenn kein ausreichender Versicherungsnachweis vorliegt.
Laut Bundesagentur für Arbeit werden jährlich mehrere tausend Au Pairs in Deutschland registriert; in den offiziellen Merkblättern „Au-pair bei einer Gastfamilie in Deutschland“ und „Merkblatt für Au-pair-Beschäftigungen“ wird klar darauf hingewiesen, dass ohne nachgewiesene Kranken- und Haftpflichtversicherung kein Au Pair Aufenthalt genehmigt werden sollte. Fehlender Versicherungsschutz kann damit faktisch ein Ausschlussgrund für die Vermittlung sein.
Laut auslandspraktikum.de ist ein klar geregelter Versicherungsschutz eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Au Pair Aufenthalt. In vielen Standard-Au-Pair-Verträgen steht deshalb genau, welche Versicherungen vorhanden sein müssen und wer sie bezahlt. Einen guten Überblick über Aufgaben, Vertrag und Rahmenbedingungen bietet dir unser Au Pair Programm im Überblick.
Typischerweise umfasst eine Au Pair Versicherung drei Bausteine:
- Auslandskrankenversicherung
- Privat- und Berufshaftpflicht (inklusive Au Pair Tätigkeit)
- Unfallversicherung mit Invaliditätsleistung
Viele Spezialtarife bündeln diese Bausteine in einem Vertrag. Andere Anbieter trennen sie, sodass du z.B. eine separate Haftpflicht ergänzen musst.
Welche Risiken eine Au Pair Versicherung abdeckt
Eine Au Pair Versicherung schützt dich vor medizinischen, haftungs- und unfallbezogenen Kosten, die deine finanziellen Möglichkeiten schnell übersteigen. Eine einzige Blinddarm-OP in den USA kostet leicht mehrere zehntausend Euro. Ohne Auslandskrankenversicherung zahlst du das selbst.
Haftpflichtschutz greift, wenn du ein Kind aus Versehen verletzt oder im Haushalt etwas Teures beschädigst. Ohne passende Police haftest du mit deinem Privatvermögen. Die Unfallversicherung springt ein, wenn du durch einen Unfall dauerhaft eingeschränkt bist. Sie zahlt z.B. eine Invaliditätssumme oder Umbaukosten.
Welche Versicherungen Au Pairs wirklich brauchen
Die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC der gesetzlichen Krankenkassen deckt für EU-Bürgerinnen und -Bürger nur medizinisch notwendige Behandlungen im EU-Ausland ab und ersetzt keine umfassende Au Pair Versicherung. Die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC deckt laut EU-Kommission nur medizinisch notwendige Behandlungen im EU-Ausland ab und ersetzt keine vollwertige Au Pair Auslandskrankenversicherung. Rücktransport nach Deutschland, Privatarztbehandlung oder längere Reha fallen häufig nicht darunter.
Für Au Pairs geht es um mehr als Urlaubsreisen. Du lebst mehrere Monate im Ausland, arbeitest mit Kindern und übernimmst Verantwortung im Haushalt. Normale Reisekrankenversicherungen sind oft auf kurze Urlaube ausgelegt. Sie schließen bezahlte Tätigkeiten oder längere Aufenthalte aus.
Für Au Pairs aus Nicht-EU-Staaten ist ein anerkannter Krankenversicherungsschutz in vielen DACH- und klassischen Au Pair Zielländern zwingende Voraussetzung für die Erteilung des Visums. Ohne passenden Nachweis gibt es kein Visum oder nur eine verkürzte Aufenthaltsdauer. Spezielle Au Pair Tarife berücksichtigen diese Vorgaben und bestätigen dir die Erfüllung schriftlich.
Laut auslandspraktikum.de sollten Au Pairs immer drei Versicherungsarten prüfen: Krankenversicherung, Haftpflicht und Unfallversicherung. Ergänzend lohnt ein Blick auf Reisegepäck- oder Rechtsschutzversicherungen, die aber nicht zum Kernpaket gehören.
Krankenversicherung für Au Pairs
Eine Krankenversicherung für Au Pairs sichert ambulante und stationäre Behandlungen sowie Medikamente während deines Aufenthalts ab. Für EU-Au Pairs reicht die EHIC allein nicht. Sie deckt nur Leistungen, die im Gastland für Einheimische vorgesehen sind. Rücktransport nach Hause oder Privatkliniken fehlen.
Eine spezielle Auslandskrankenversicherung für Au Pairs umfasst in der Regel:
- Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte
- Medikamente und notwendige Operationen
- Schmerzstillende Zahnbehandlungen
- Medizinisch sinnvollen Rücktransport ins Heimatland
Deutsche Au Pairs außerhalb der EU benötigen fast immer eine private Auslandskrankenversicherung. Gleiches gilt für Nicht-EU-Au-Pairs in Deutschland, die ein nationales Visum beantragen. Reiseversicherungen mit kurzer Gültigkeit oder sehr niedrigen Deckungssummen reichen für Langzeitaufenthalte nicht.
Haftpflicht und Unfallversicherung für Au Pairs
Eine Haftpflichtversicherung für Au Pairs deckt Schäden ab, die du anderen zufügst. Dazu gehören Personenschäden an Kindern, Sachschäden im Haushalt oder Schäden bei Freunden. Viele normale Privathaftpflichtpolicen schließen Au Pairs ausdrücklich aus oder decken die berufliche Tätigkeit nicht.
Wichtige Punkte der Au Pair Haftpflicht sind:
- Deckungssumme in Millionenhöhe für Personen- und Sachschäden
- Abdeckung der Au Pair Tätigkeit im Haushalt und bei der Kinderbetreuung
- Ggf. Mietsachschäden in der Gastfamilienwohnung
Die Unfallversicherung zahlt, wenn du durch einen Unfall dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt bist. Typische Leistungen sind Invaliditätssummen, Übergangsleistungen oder Reha-Zuschüsse. Für Au Pairs ist das besonders relevant, weil sie viel mit Kindern unterwegs sind und ein erhöhtes Verletzungsrisiko haben.
Versicherung nach Nationalität und Gastland wählen
Das Working-Holiday-Programm Australien verlangt im Rahmen der Visumerteilung laut australischem Department of Home Affairs einen Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz, was auch viele Au Pair Programme in klassischen Zielländern ähnlich handhaben. Für viele temporäre Visa in Australien, darunter die Working-Holiday-Visen Subclass 417 und 462, gilt Auflage 8501, wonach Antragstellende während des gesamten Aufenthalts „adequate health insurance“ vorweisen und aufrechterhalten müssen; zur Erfüllung des Mindestniveaus darf die jährliche Versicherungssumme pro Person und Jahr 1.000.000 AUD nicht unterschreiten. Ähnliche Anforderungen gibt es in Kanada, Neuseeland und den USA.
In den USA schreibt das U.S. Department of State für J‑1‑Au-Pair-Programme vor, dass Austauschbesucher eine Krankenversicherung mit mindestens 100.000 US‑Dollar medizinischen Leistungen pro Unfall oder Krankheit, 25.000 US‑Dollar für Repatriation of remains, 50.000 US‑Dollar für medizinische Evakuierung und einem Selbstbehalt von höchstens 500 US‑Dollar pro Unfall oder Krankheit haben müssen. Der Versicherungsschutz ist Programmbedingung und wird von den zugelassenen Programmsponsoren kontrolliert.
Kanada verlangt im Programm International Experience Canada, zu dem Working Holiday, Young Professionals und International Co-op gehören, für die gesamte Aufenthaltsdauer eine Krankenversicherung, die Gesundheitsversorgung, Krankenhausaufenthalte und Rückführung abdeckt. Immigration Canada kann die Aufenthaltsdauer bei Einreise verkürzen, wenn dein Versicherungsschutz zeitlich zu kurz ist.
In Neuseeland müssen Inhaber eines Working-Holiday-Visums eine „full medical insurance“ für die gesamte Aufenthaltsdauer nachweisen. Immigration New Zealand prüft bei Bedarf, ob auch Krankenhausaufenthalte versichert sind. Das Vereinigte Königreich kennt zwar kein spezielles Au Pair Visum mehr, verlangt von Haushalten aber eine Employers’ Liability Insurance, wenn sie jemanden beschäftigen.
Deutsches Au Pair im Ausland
Deutsche Au Pairs im Ausland brauchen je nach Zielland unterschiedliche Versicherungspakete. In den USA ist der oben genannte J‑1‑Standard maßgeblich. Viele US-Au-Pair-Agenturen schließen dafür Gruppenversicherungen ab. Du solltest trotzdem prüfen, ob die Deckungssummen und Selbstbehalte zu deinen Erwartungen passen.
In Australien und Neuseeland läuft Au Pair oft über Working-Holiday-Visa. Hier gilt: Ohne ausreichende Auslandskrankenversicherung mit hoher Deckungssumme und Rücktransport wird das Visum gefährdet. Australien nennt ausdrücklich Mindestanforderungen an die Versicherungssumme, Neuseeland fordert einen umfassenden Schutz inklusive Krankenhaus.
Innerhalb der EU kombinieren deutsche Au Pairs die EHIC mit einer Au Pair Auslandskrankenversicherung. Diese übernimmt z.B. Rücktransport und private Zusatzleistungen. In Großbritannien, das nicht mehr zur EU gehört, sind spezielle Auslandspolicen mit hohen Deckungssummen sinnvoll, da der Zugang zum NHS nicht mehr automatisch ist.
Wer zahlt, hängt vom Programm ab. In J‑1‑Programmen in den USA ist der Versicherungsschutz Teil des Programmpakets. In vielen EU-Ländern zahlen Au Pairs ihre Versicherung selbst, erhalten aber einen Zuschuss der Gastfamilie. Die Kosten und Zuständigkeiten sollten immer im Au Pair Vertrag festgehalten werden.
Ausländisches Au Pair in Deutschland Österreich und der Schweiz
Wer ein nationales Visum als Au-pair in Deutschland beantragt, muss eine Incoming‑Krankenversicherung nachweisen, deren Schutz dem Mindestniveau der gesetzlichen Krankenversicherung nach § 11 Abs. 1–3 SGB V entspricht. Reiseversicherungen sind für nationale D‑Visa nicht ausreichend. Zudem muss die Gastfamilie eine Versicherung abschließen, die das Au Pair für Krankheit, einschließlich Schwangerschaft und Geburt, und Unfälle absichert; eine Haftpflichtversicherung wird vom Auswärtigen Amt ausdrücklich empfohlen.
In Österreich erhalten Au-pairs aus Drittstaaten eine Aufenthaltsbewilligung nur, wenn sie über eine Unfall- und Krankenversicherung verfügen, die „so gut wie alle Risiken abdeckt“ und in Österreich leistungspflichtig ist. Der Nachweis eines in Österreich geltenden Krankenversicherungsschutzes ist Visumsvoraussetzung und kann durch Vorlage des offiziellen österreichischen Au-pair-Vertrags geführt werden, in dem die Versicherungspflicht geregelt ist.
In der Schweiz unterliegen alle Personen mit Wohnsitz der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG. Sie müssen sich innerhalb von drei Monaten nach Wohnsitznahme für Krankenpflege versichern. Dies gilt auch für Au-pairs mit Aufenthaltsbewilligung. Die Grundversicherung deckt einen gesetzlich festgelegten Leistungskatalog im Wohnkanton. Eine spezielle Haftpflichtversicherung ist bundesrechtlich nicht vorgeschrieben, kann aber kantonal oder vertraglich verlangt werden.
In allen drei Ländern spielt die Gastfamilie eine zentrale Rolle. Sie beteiligt sich an den Versicherungskosten oder übernimmt sie vollständig. Agenturen unterstützen häufig mit vorgefertigten Verträgen und Hinweisen zu empfohlenen Spezialtarifen.
Agenturversicherung oder selbst abschließen
Viele Au Pairs stehen vor der Frage, ob sie die Versicherung über eine Agentur oder selbst direkt beim Versicherer abschließen sollen.
Agenturversicherungen haben den Vorteil, dass sie auf das jeweilige Programm zugeschnitten sind. Sie erfüllen in der Regel alle Visumsvorgaben und werden vom Programmsponsor akzeptiert. Die Abwicklung im Schadensfall läuft oft über die Agentur, was Sprachbarrieren reduziert.
Beim eigenen Abschluss hast du mehr Kontrolle über Tarifwahl, Deckungssummen und Selbstbehalte. Du kannst Angebote vergleichen und z.B. spezielle Young-Travel- oder Langzeit-Auslandskrankenversicherungen prüfen. Einen Überblick über generelle Auslandsversicherungen bekommst du in unserem Ratgeber Versicherung für dein Auslandspraktikum verstehen.
Eine einfache Entscheidungslogik hilft:
- Prüfe, ob dein Programm oder Visum einen bestimmten Tarif vorschreibt.
- Wenn ja, nutze diesen oder ergänze fehlende Bausteine wie Haftpflicht.
- Wenn nein, vergleiche mehrere Au Pair Spezialtarife nach Deckungssumme, Selbstbehalt und Ausschlüssen.
- Kläre mit der Gastfamilie, wer welche Kosten übernimmt.

Kosten Leistungen und typische Fallstricke bei Au Pair Versicherungen
Spezielle Au Pair Versicherungen werden von deutschen Anbietern wie DR-WALTER oder HanseMerkur seit vielen Jahren als Kombitarife aus Auslandskranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung angeboten. Spezielle Au Pair Versicherungen bündeln bei Anbietern wie DR-WALTER oder HanseMerkur typischerweise Auslandskranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung zu Monatsbeiträgen im zweistelligen Eurobereich. Stand 2026 gilt: Für Aufenthalte von sechs bis zwölf Monaten bewegen sich viele Tarife im Bereich zwischen etwa 20 und 60 Euro pro Monat, abhängig von Zielland und Leistungsumfang.
Der Tarif AU-PAIR-PLUS von DR-WALTER kostet 38,00 € pro Monat. Davon entfallen 35,00 € auf die Auslandskrankenversicherung und 3,00 € auf Unfall- und Haftpflichtversicherung. Die Privat- und Berufshaftpflichtversicherung, einschließlich Au Pair Tätigkeit, bietet eine Deckungssumme von 1.000.000 € je Schadensfall. Der Tarif ist als Auslandsversicherung für Au-pairs bis 29 Jahre konzipiert und kombiniert Kranken-, Haftpflicht-, Unfall- und Abschiebekostenversicherung für Aufenthalte von 6 bis 12 Monaten in Deutschland oder Europa. Die monatliche Prämie beträgt konstant 38 €, sodass bei 6 Monaten etwa 228 € und bei 12 Monaten etwa 456 € anfallen.
Die Auslandskrankenversicherung Care Au-Pair von Care Concept ist als Au Pair Komplettpaket ab 21 € pro Monat erhältlich. Sie umfasst Krankenversicherung sowie optional über Care Protector eine Haftpflicht- und Unfallversicherung und wird explizit als Versicherung bezeichnet, die alle Anforderungen von Behörden und Au Pair Verträgen erfüllt. Das Ergänzungsprodukt Care Protector kostet je nach Tarifvariante ab 4 € pro Monat, mit einer Mindestversicherungsprämie von 10 €, 12 € bzw. 15 € für die Gesamtvertragsdauer.
Was eine Au Pair Versicherung ungefähr kostet
Eine Au Pair Versicherung kostet je nach Region und Tarif zwischen grob 20 und 60 Euro pro Monat. Für europäische Zielländer mit geringeren Gesundheitskosten liegen viele Tarife im unteren bis mittleren Bereich dieser Spanne. Für die USA, Kanada oder Australien sind höhere Beiträge üblich.
Ein Beispiel: Beim Tarif AU-PAIR-PLUS von DR-WALTER zahlst du 38 Euro pro Monat. Für sechs Monate ergibt das rund 228 Euro. Für zwölf Monate sind es etwa 456 Euro. Bei Care Concept startet das Au Pair Paket bei 21 Euro pro Monat. Ergänzt du Care Protector, kommen je nach Variante einige Euro pro Monat hinzu.
Wichtig ist, nicht nur auf den Preis zu schauen. Hohe Deckungssummen, niedrige Selbstbehalte und klare Regelungen zu Rücktransport, Schwangerschaft und Vorerkrankungen sind entscheidend. Günstige Tarife mit vielen Lücken werden im Ernstfall schnell teuer.
Wichtige Leistungen und häufige Ausschlüsse
Eine gute Au Pair Versicherung sollte mindestens folgende Leistungen enthalten:
- Ambulante und stationäre Behandlung ohne Tageslimit
- Medizinisch sinnvoller Rücktransport ins Heimatland
- Hohe Deckungssummen bei Haftpflichtschäden, ideal im Millionenbereich
- Mitversicherung der Au Pair Tätigkeit in Haushalt und Kinderbetreuung
- Unfallleistungen bei dauerhafter Invalidität
Häufige Ausschlüsse sind:
- Behandlungen von bereits bekannten, schweren Vorerkrankungen
- Psychotherapie und längerfristige psychiatrische Behandlungen
- Geplante Behandlungen, z.B. Schönheitsoperationen
- Extremsportarten oder riskante Hobbys
Du solltest die Produktinformationen vor Abschluss sorgfältig lesen. Achte besonders auf Wartezeiten, Selbstbehalte und die Definition von „medizinisch sinnvoller“ Rücktransport. Nur dann weißt du, worauf du dich im Ernstfall verlassen kannst.
Tipps für Gastfamilien im DACH-Raum
Gastfamilien tragen eine besondere Verantwortung. Sie sollten sicherstellen, dass ihr Au Pair durchgängig krankenversichert ist und eine Haftpflichtdeckung für Schäden im Haushalt und an den Kindern besteht. Eine eigene Au Pair Haftpflicht oder ein Kombitarif bietet hier verlässlichen Schutz.
Prüfe als Gastfamilie, ob deine private Haftpflicht Au Pairs einschließt oder ausschließt. Lass dir den Versicherungsschein des Au Pairs zeigen und halte im Vertrag schriftlich fest, wer welche Versicherungen bezahlt. So vermeidest du Streit im Schadensfall und schützt dich vor hohen Forderungen.
Häufige Fragen
Welche Versicherung braucht ein Au Pair?
Ein Au Pair braucht in der Regel eine Auslandskrankenversicherung, eine private Haftpflichtversicherung und oft auch eine Unfallversicherung. Für EU-Au Pairs ist die EHIC nur Basis-Schutz und sollte ergänzt werden. Je nach Gastland können Visumsvorschriften bestimmte Mindestdeckungen vorschreiben.
Wer zahlt die Versicherung für Au Pairs?
Wer die Au Pair Versicherung zahlt, ist nicht überall einheitlich geregelt. In manchen Ländern ist die Gastfamilie verpflichtet, den Versicherungsschutz zu stellen, anderswo zahlt das Au Pair selbst. Am besten wird die Kostenübernahme klar im Au Pair Vertrag festgehalten.
Welche Krankenversicherung für Au Pair in Deutschland?
Für Au Pairs in Deutschland ist eine Krankenversicherung über den gesamten Aufenthalt verpflichtend. Nicht-EU-Au Pairs benötigen meist eine private Krankenversicherung, die Visumsanforderungen erfüllt. EU-Au Pairs sollten ihre EHIC durch eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung ergänzen.
Ist ein Au Pair über die Gastfamilie versichert?
Ein Au Pair ist nicht automatisch über alle Versicherungen der Gastfamilie mitversichert. Teilweise greift die private Haftpflicht der Familie, oft sind aber Au Pairs explizit ausgeschlossen. Eine eigene Au Pair Haftpflicht- und Krankenversicherung ist daher in den meisten Fällen notwendig.
Was kostet eine Au Pair Versicherung?
Eine Au Pair Versicherung kostet je nach Zielland, Dauer und Leistungsumfang typischerweise einen zweistelligen Eurobetrag pro Monat. Tarife für die USA und andere Länder mit hohen Gesundheitskosten liegen meist deutlich höher als für EU-Staaten. Kombipakete sind häufig günstiger als Einzelpolicen.
Brauchen Au Pairs eine Haftpflichtversicherung?
Au Pairs sollten immer eine Haftpflichtversicherung haben, die Schäden an der Gastfamilie und im Alltag abdeckt. Viele Standard-Haftpflichtpolicen schließen Au Pairs jedoch aus. Spezielle Au Pair Haftpflicht- oder Kombitarife stellen sicher, dass Personen- und Sachschäden ausreichend versichert sind.
Wie lange gilt die Au Pair Versicherung?
Eine Au Pair Versicherung sollte vom Tag der Anreise bis zum Tag der Abreise durchgängig gelten. Viele Tarife lassen sich für sechs bis zwölf Monate abschließen und bei Verlängerung des Aufenthalts einmalig verlängern. Lücken im Versicherungsschutz sollten unbedingt vermieden werden.
Welche Versicherung für deutsche Au Pairs im Ausland?
Deutsche Au Pairs im Ausland benötigen in der Regel eine spezielle Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport, ergänzt um Haftpflicht- und oft Unfallversicherung. Je nach Gastland können Visumsvorgaben zusätzliche Anforderungen stellen. Spezielle Au Pair Tarife bündeln diese Bausteine in einem Paket.
Welche Versicherung braucht ein Au Pair?
Ein Au Pair braucht in der Regel eine Auslandskrankenversicherung, eine private Haftpflichtversicherung und oft auch eine Unfallversicherung. Für EU-Au Pairs ist die EHIC nur Basis-Schutz und sollte ergänzt werden. Je nach Gastland können Visumsvorschriften bestimmte Mindestdeckungen vorschreiben.
Wer zahlt die Versicherung für Au Pairs?
Wer die Au Pair Versicherung zahlt, ist nicht überall einheitlich geregelt. In manchen Ländern ist die Gastfamilie verpflichtet, den Versicherungsschutz zu stellen, anderswo zahlt das Au Pair selbst. Am besten wird die Kostenübernahme klar im Au Pair Vertrag festgehalten.
Welche Krankenversicherung für Au Pair in Deutschland?
Für Au Pairs in Deutschland ist eine Krankenversicherung über den gesamten Aufenthalt verpflichtend. Nicht-EU-Au Pairs benötigen meist eine private Krankenversicherung, die Visumsanforderungen erfüllt. EU-Au Pairs sollten ihre EHIC durch eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung ergänzen.
Ist ein Au Pair über die Gastfamilie versichert?
Ein Au Pair ist nicht automatisch über alle Versicherungen der Gastfamilie mitversichert. Teilweise greift die private Haftpflicht der Familie, oft sind aber Au Pairs explizit ausgeschlossen. Eine eigene Au Pair Haftpflicht- und Krankenversicherung ist daher in den meisten Fällen notwendig.
Was kostet eine Au Pair Versicherung?
Eine Au Pair Versicherung kostet je nach Zielland, Dauer und Leistungsumfang typischerweise einen zweistelligen Eurobetrag pro Monat. Tarife für die USA und andere Länder mit hohen Gesundheitskosten liegen meist deutlich höher als für EU-Staaten. Kombipakete sind häufig günstiger als Einzelpolicen.
Brauchen Au Pairs eine Haftpflichtversicherung?
Au Pairs sollten immer eine Haftpflichtversicherung haben, die Schäden an der Gastfamilie und im Alltag abdeckt. Viele Standard-Haftpflichtpolicen schließen Au Pairs jedoch aus. Spezielle Au Pair Haftpflicht- oder Kombitarife stellen sicher, dass Personen- und Sachschäden ausreichend versichert sind.
Wie lange gilt die Au Pair Versicherung?
Eine Au Pair Versicherung sollte vom Tag der Anreise bis zum Tag der Abreise durchgängig gelten. Viele Tarife lassen sich für sechs bis zwölf Monate abschließen und bei Verlängerung des Aufenthalts einmalig verlängern. Lücken im Versicherungsschutz sollten unbedingt vermieden werden.
Welche Versicherung für deutsche Au Pairs im Ausland?
Deutsche Au Pairs im Ausland benötigen in der Regel eine spezielle Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport, ergänzt um Haftpflicht- und oft Unfallversicherung. Je nach Gastland können Visumsvorgaben zusätzliche Anforderungen stellen. Spezielle Au Pair Tarife bündeln diese Bausteine in einem Paket.